Montag, 14. Mai 2018

Lese-Tipp

„Möge die Übung gelingen“ von Peter Riedl

Ich sprach kürzlich mit Peter Riedl darüber, was denn wohl Erwachen im buddhistischen Sinne sei. Er sagte, "lies mal mein Buch, da findest Du etwas dazu". Das tat ich. Es findet sich auch etwas dazu. Gleich zu Anfang. Auf Seite 18 unten: "Meistens sind uns unsere Gedanken, Absichten und Gefühle nicht bewusst, wir achten nur selten auf sie. (...) Der Buddha hat vor 2.500 Jahren gelehrt, dass die meisten Menschen schlafen. Sie sind nicht wirklich wach und aufmerksam, nicht achtsam und bewusst. Er selbst bezeichnete sich als erwacht. Ihm waren seine Gefühle, Reaktionen und alle anderen Inhalte im Geistes ständig bewusst." Sehr schön beschrieben, wie ich finde.

Viel eindrücklicher an „Möge die Übung gelingen“ ist aber sein säkularer, klarer Blick auf den Buddhismus und auf buddhistische Praxis. Peter Riedl legt hier ein gelungenes Praxisbuch vor, dass ich bestimmt noch das ein oder andere mal an meine nichtbuddhistischen Freunde verschenken werde, um ihnen einen schnörkellosen Einblick zu geben, was das mit dem Buddhismus denn nun auf sich hat. „Möge die Übung gelingen“ ist mit viel Liebe und sehr aufwändig gestaltet. Es kommt daher wie ein kleines buddhistisches Brevier. Ein wahrer Handschmeichler. Darüber hinaus gibt es online zu allen im Buch beschriebenen Übungen Video-Anleitungen zum nachtun. Genau das richtige, wenn einer der Beschenkten eine Übung ausprobieren möchte und nicht gleich ein Wochenretreat buchen will.


Eine klare Leseempfehlungen für sich selbst und gute Freunde.





LINKS:

www.ursachewirkung.at

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